Montessori Kritik - Berechtigt
oder nicht?

 

Die SRH Montessori Grundschule Dresden klärt auf

Die Pädagogik von Maria Montessori wirft immer wieder Fragen auf. Die wichtigsten Unklarheiten bzw. Vorurteile möchten wir aufklären.

Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren.

Wichtige Fragen zum Montessori-Konzept

  1. "Singen, klatschen, tanzen" - Ist eine Montessori-Schule mit einer Förderschule gleichzusetzen?
  2. Nimmt eine Montessori-Schule vor allem hyperaktive und verhaltensauffällige Kinder auf?
  3. Können die Kinder in Montessori-Schulen machen, was sie wollen?
  4. Wird der Leistungsstand der Schüler erfasst und kontrolliert?
  5. Erfahren Eltern vom Leistungsstand ihrer Kinder?
  6. Wie behalten Pädagogen den Überblick über die Lernentwicklung einer jahrgangsgemischten Gruppe von Klasse 1 bis 4?

"Singen, klatschen, tanzen" - Ist eine Montessori-Schule mit einer Förderschule gleichzusetzen?

Hier kann ganz klar gesagt werden: Nein.
Trotzdem fördern wir jedes Kind hinsichtlich seiner persönlichen Stärken und Schwächen. Das heißt, es wird an seinem persönlichen Lernstand abgeholt.

Durch die jahrgangsgemischten Gruppen können die Kinder individuell mit ihren Stärken und Schwächen lernen. Dies wird in einer Montessori-Schule aber durch die vorbereitete Umgebung und die kompetente Begleitung der Pädagogen in der Gruppe unterstützt.


Nimmt eine Montessori-Schule vor allem hyperaktive und verhaltensauffällige Kinder auf?

Eine gesunde Mischung ist wichtig! Eine starke, gut eingespielte Gruppe ist durchaus in der Lage, verhaltensauffällige oder hyperaktive Kinder zu integrieren. Dies jedoch nur in einem begrenzten Maße.

Manche Kinder werden aber in Regelschulen auffällig, weil sie mit dem dortigen Schulsystem Schwierigkeiten haben, bei dem alle das Gleiche zur gleichen Zeit tun, lange still sitzen müssen und ein starres Notensystem verwendet wird. Daraus können sich Schulangst oder Verhaltensauffälligkeiten entwickeln.

An dieser Stelle kann das alternative Lernen an unserer Schule helfen, diesen Kindern die Freude an der Entwicklung zurückzugeben.


Können die Kinder in Montessori-Schulen machen, was sie wollen?

Die Kinder sollen befähigt werden, Verantwortung für ihr Lernen zu übernehmen. Dafür ist es unabdingbar, dass sie lernen, sich eigenständig Aufgaben, Themen und Materialien auszuwählen.

In den Lernräumen finden sie dafür eine vorbereitete Umgebung, in der sich viele anregende, dem Lehrplan entsprechende Materialien befinden. Die Priorität liegt darauf, dass das Kind eine angefangene Arbeit auch beendet.

Um Einseitigkeit zu vermeiden, geben die Pädagogen immer wieder Impulse, um das Interesse der Kinder auch an anderen Themen zu wecken. Da in den Lerngruppen Arbeitskreise zu verschiedenen Themen in den jeweiligen Jahrgangsgruppen durchgeführt werden, wird gewährleistet, dass die Vorgaben des sächsischen Lehrplans vollends berücksichtigt werden. In diesen Lernkreisen gibt es oftmals Pflichten und Fristen zur Bearbeitung.


Wird der Leistungsstand der Schüler erfasst und kontrolliert?

Da für die SRH Montessori-Grundschule Dresden der sächsische Lehrplan verbindlich gilt, werden mit den Kindern in den vorgesehenen Fächern einzelne Kurzkontrollen bzw. Klassenarbeiten geschrieben.

Die Ergebnisse dienen aber nicht nur der Leistungsstandermittlung, sondern stellen auch einen Hinweis für die Weiterarbeit dar. In regelmäßigen Gesprächen wird mit den Kindern das Lernen reflektiert. Des Weiteren fertigen die Schüler Selbsteinschätzungen an.

Die Pädagogen führen ein Pensenbuch, in dem alle Ziele der jeweiligen Jahrgangsstufen gemäß dem sächsischen Lehrplan aufgeführt sind und einzeln eingeschätzt werden. Dieses Pensenbuch wurde durch die Pädagogen selbst entwickelt und von der Sächsischen Bildungsagentur geprüft und anerkannt.

Aus alledem ergibt sich eine Zielvereinbarung, die das einzelne Kind mit dem Pädagogen trifft.


Erfahren Eltern vom Leistungsstand ihrer Kinder?

Über das Jahr hinweg finden regelmäßig Elterngespräche statt. Zudem gibt es am Ende des Schuljahres einen Jahresbrief an die Kinder sowie eine schriftliche Information für die Eltern.

Die Kinder der vierten Jahrgangsstufe erhalten außerdem die Halbjahresinformation und das Jahreszeugnis.

Die Lernräume sind offen und die Eltern können jederzeit in die Arbeit des Kindes Einblick nehmen. Viele Kinder erzählen zudem zu Hause von ihren Tätigkeiten und Erfahrungen in der Schule.


Wie behalten Pädagogen den Überblick über die Lernentwicklung einer jahrgangsgemischten Gruppe von Klasse 1 bis 4?

Einen Überblick über die Lernentwicklung erhalten die Pädagogen durch Maßnahmen wie:

  • Zielgespräche mit den Kindern
  • Selbsteinschätzungsbögen der Kinder
  • Fotodokumentationen
  • Eintragungen der Pädagogen ins Pensenbuch
  • Tagesdokumentationen der Pädagogen
Lehrerin arbeitet mit Schülern der Grundschule

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